Konzept

Die bildende Künstlerin Christina Benz lädt Schriftsteller/innen und Musiker/innen ein, um gemeinsam mit Ihnen Kurzfilme zu entwickeln, die die Kunstformen der Zeichnung, Lyrik und Musik vereint und gleichzeitig deren Wechselwirkungen auszuloten versucht. 

Der themengebende Arbeitstitel «Life is too short» bildet die Ausgangslage für fantastische, alltägliche oder absurde Geschichten. Die Erzählungen werden von der Künstlerin mit schwarzem Sand gezeichnet und in Stop-Motion Technik animiert. 

Jeder Film hat eine eigene Stimme, gesprochen von einem/r Schweizer Autor/in. Sie prägen nicht nur den Erzählstil, sondern auch die konkrete Themensetzung und Tonalität. Dazu kommen jeweils ein/e Akteur/in aus der hiesigen Musikszene. Sie geben dem jeweiligen Film einen ganz individuellen Klang, der mit einem einzelnen Instrument entsteht.

Arbeitsweise
Jede der Erzählungen entsteht in enger Interaktion zwischen Zeichner/in, Autor/in und Musiker/in. Die Gleichsetzung der Diszipline erfordert ein stetes Aushandeln der Positionen. Das bedeutet, dass sich die Ideen und einzelnen Arbeitsschritte sehr organisch weiterentwickeln und während des gesamten Arbeitsprozesses Inputs aus allen Perspektiven zulassen – von der Ideenentwicklung bis zur Produktion beziehen alle immer wieder Stellung. 

Aufführung
Die Animationsfilme bedienen einerseits das klassische Filmformat, für Kino (Kurzfilmfestivals) und Fernsehen, andererseits eröffnen sich durch die interdisziplinäre Anlage vielseitige Möglichkeiten, die Filme in einem unterschiedlichen kulturellen Kontext zu präsentieren und dafür spezifische Präsentationsformen zu entwickeln. Insbesondere für den Ausstellungsraum, aber auch für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen oder Bühnenprogramme.

Dabei interessieren folgende Fragestellungen: Wie wird der Film in einem spezifischen Raum oder an einem spezifischen Anlass inszeniert? Kann der Film durch eine performative Komponente erweitert werden? Welche Parameter können wir verändern, welche sind zwingend? Wie wirkt sich eine andere Präsentationsform auf die Geschichte aus? Welche Rolle nimmt der Betrachter ein? Wie verändern sich Wahrnehmung, Verständlichkeit, Intensität? 

work in progress (Christina Benz)
work in progress (Animationstisch Christina Benz)
work in progress (Christof Steinmann, Oli Kuster)
work in progress (Oli Kuster, Patric Marino)
work in progress (Christof Steinmann, Judith Keller)
work in progress (Nicole Johänntgen)
work in progress (Christof Steinmann)
work in progress (Gion Mathias Cavelty)
work in progress (Christof Steinmann, Gion Mathias Cavelty)
work in progress (Judith Keller)
work in progress (Atelier Christina Benz)
work in progress (Animationstisch Christina Benz)
work in progress (Animationstisch Christina Benz)
work in progress (Christina Benz)